Verfahren Bundesdelegiertenkonferenz Hannover 2025: Anträge zur Abstimmung

VR-01: Gerechtigkeitslücken im Steuersystem schließen: Erbschaftsteuer, Immobilienbesteuerung, organisierte Steuerhinterziehung wie CumCum

Procedure:

Abstimmung (Angenommen)

Initiator: Katharina Beck (KV Hamburg-Nord)

VR-02: Keine Erstattung homöopathischer Leistungen durch gesetzliche Krankenkassen – für eine evidenzbasierte Gesundheitspolitik!

Procedure:

Abstimmung (Angenommen)

Initiator: KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg (dort beschlossen am: 05.07.2025)

VR-02-001: Keine Erstattung homöopathischer Leistungen durch gesetzliche Krankenkassen – für eine evidenzbasierte Gesundheitspolitik!

Procedure:

Abstimmung (Abgelehnt)

Mit dem Antragsteller wurde vereinbart, das alle seine Änderungsanträge zum VR-02 Antrag zusammengefasst werden und gegen den VR-02 abgestimmt wird

Initiator: Ulrich Geyer (KV Heidenheim)

VR-02-001-2: Keine Erstattung homöopathischer Leistungen durch gesetzliche Krankenkassen – für eine evidenzbasierte Gesundheitspolitik!

Procedure:

Abstimmung (Abgelehnt)

Initiator: Bundesvorstand (dort beschlossen am: 05.11.2025)

VR-02-007-2: Keine Erstattung homöopathischer Leistungen durch gesetzliche Krankenkassen – für eine evidenzbasierte Gesundheitspolitik!

Procedure:

Abstimmung (Abgelehnt)

Mit dem Antragsteller wurde vereinbart, das alle seine Änderungsanträge zum VR-02 Antrag zusammengefasst werden und gegen den VR-02 abgestimmt wird

Initiator: Ulrich Geyer (KV Heidenheim)

VR-02-013: Keine Erstattung homöopathischer Leistungen durch gesetzliche Krankenkassen – für eine evidenzbasierte Gesundheitspolitik!

Procedure:

Abstimmung (Abgelehnt)

Mit dem Antragsteller wurde vereinbart, das alle seine Änderungsanträge zum VR-02 Antrag zusammengefasst werden und gegen den VR-02 abgestimmt wird

Initiator: Ulrich Geyer (KV Heidenheim)

VR-02-017: Keine Erstattung homöopathischer Leistungen durch gesetzliche Krankenkassen – für eine evidenzbasierte Gesundheitspolitik!

Procedure:

Abstimmung (Abgelehnt)

Mit dem Antragsteller wurde vereinbart, das alle seine Änderungsanträge zum VR-02 Antrag zusammengefasst werden und gegen den VR-02 abgestimmt wird

Initiator: Ulrich Geyer (KV Heidenheim)

VR-02-017-2: Keine Erstattung homöopathischer Leistungen durch gesetzliche Krankenkassen – für eine evidenzbasierte Gesundheitspolitik!

Procedure:

Abstimmung (Abgelehnt)

Mit dem Antragsteller wurde vereinbart, das alle seine Änderungsanträge zum VR-02 Antrag zusammengefasst werden und gegen den VR-02 abgestimmt wird

Initiator: Ulrich Geyer (KV Heidenheim)

VR-02-026-2: Keine Erstattung homöopathischer Leistungen durch gesetzliche Krankenkassen – für eine evidenzbasierte Gesundheitspolitik!

Procedure:

Abstimmung (Abgelehnt)

Mit dem Antragsteller wurde vereinbart, das alle seine Änderungsanträge zum VR-02 Antrag zusammengefasst werden und gegen den VR-02 abgestimmt wird

Initiator: Ulrich Geyer (KV Heidenheim)

VR-03: Digitale Souveränität stärken: Unsere Unabhängigkeit, Freiheit und Demokratie schützen!

Procedure:

Abstimmung (Angenommen)

Initiator: Rebecca Lenhard (KV Nürnberg-Stadt)

VR-04: Chatkontrolle dauerhaft verhindern, Verschlüsselung als europäisches Grundrecht!

Procedure:

Abstimmung (Angenommen)

Initiator: Kai Bojens (KV Stade)

VR-05-NEU: Zukunft sichern - ökologisch, gerecht, wettbewerbsfähig

Procedure:

Abstimmung (Angenommen)

Initiator: Stanislav Elinson (KV Leipzig)

VR-06: Institutionellen Rassismus in Sicherheitsbehörden überwinden – Sicherheit für alle Menschen schaffen

Procedure:

Abstimmung

Initiator: Diversitätsrat (dort beschlossen am: 04.10.2025)

E-03: Kurs Zukunft – sozial gerecht aus der fossilen Abhängigkeit

Procedure:

Abstimmung

Initiator: Bundesvorstand (dort beschlossen am: 14.10.2025)

E-03-202: Kurs Zukunft – sozial gerecht aus der fossilen Abhängigkeit

Procedure:

Erledigt durch: Abstimmung zwischen Antrag E-03-202-2 (M. Kellner) und E-03-202-3 (L. Paus).

Initiator: BAG Wirtschaft und Finanzen (dort beschlossen am: 28.10.2025)

E-03-202-3: Kurs Zukunft – sozial gerecht aus der fossilen Abhängigkeit

Procedure:

Abstimmung

Initiator: Lisa Paus (KV Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf)

E-03-265: Kurs Zukunft – sozial gerecht aus der fossilen Abhängigkeit

Procedure:

Abstimmung

Initiator: GRÜNE JUGEND Bundesvorstand (dort beschlossen am: 06.11.2025)

E-03-312: Kurs Zukunft – sozial gerecht aus der fossilen Abhängigkeit

Procedure:

Abstimmung

Initiator: KV Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg (dort beschlossen am: 03.11.2025)

E-04-019: Energiewende 2.0: Nutzen statt Abwürgen

Procedure:

Abstimmung (Abgelehnt)

Initiator: Svenja Horn (KV Hamburg-Mitte)

A-09-231: Für Frieden in Freiheit. Konsequent europäisch Handeln.

Procedure:

Abstimmung (Modifizierte Übernahme)

Zur Abstimmung stehen A-09-231 (Klemens Griesehop), A-09-231-2 (Sara Nanni), A-09-231-3 (GJ), die zweigeteilt stattfindet. Im ersten Schritt werden die modifizierten Übernahmen von A-09-231-2 und A-09-231-3 abgestimmt (Unterschied ist kursiv geschriebener Text). Der mehrheitlich entschiedene Text wird in einer zweiten Abstimmung als gesamter Text gegen den Text aus A-09-231 abgestimmt.

Antragstext

Von Zeile 230 bis 231 einfügen:

Teil der Verteidigungsausgaben verankert - jetzt muss die Bundesregierung liefern.

Die NATO ist mit ihren 32 Mitgliedsstaaten jedem anderen Militär bereits heute deutlich überlegen. Ein weiterer Ausbau der Bundeswehr kostet uns Sicherheit in vielen anderen lebenswichtigen Bereichen, die schon jetzt Personalknappheit beklagen: Kinderbetreuung, gute Bildung, Altenpflege, das Handwerk, Klima- und Umweltschutz, Demokratieförderung und andere. Wenn wir uns diesen drängenden Zukunftsaufgaben wirksam widmen wollen, dann braucht es dafür viele motivierte Menschen.

Bündnis 90 / Die Grünen unterstützt das im Grundgesetz verankerte Recht auf Kriegsdienstverweigerung und auf Schutz von Menschen bei ihrer Flucht aus Kriegsgebieten. Wir wollen keine Militarisierung der Gesellschaft, stehen für die FREIWILLIGKEIT und lehnen die teure Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie alle Vorbereitungsmaßnahmen wie die Musterungspflicht ab.

Sicherheit schaffen wir nicht durch Aufrüstung, sondern durch innergesellschaftliche und internationale Kooperation. Wir brauchen keine Wehrpflicht, sowohl für Frauen als auch für Männer, keine Kriegstüchtigkeit und keine Aufrüstung, sondern Klimaschutz, soziale Sicherheit und echte Perspektiven für Frieden. Statt Befehl und Gehorsam benötigen gerade junge Menschen die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben und sich frei zu entfalten. Wir dürfen uns nicht auf Kosten unserer Jugend zu einer anderen Politik, zur Wiedereinführung der Wehrpflicht oder zu anderen Zwangsmaßnahmen, treiben lassen. GRÜNE Politik muss auf die freie Entfaltung aller Menschen im Verständnis ihrer Gleichheit im Sinne der Menschenrechte setzen. Deshalb muss es auch in Zukunft heißen: FREIWILLIGKEIT statt Zwang!

Initiator: Klemens Griesehop (KV Berlin-Pankow)

A-09-231-2: Für Frieden in Freiheit. Konsequent europäisch Handeln.

Procedure:

Abstimmung (Modifizierte Übernahme)

Zur Abstimmung stehen A-09-231 (Klemens Griesehop), A-09-231-2 (Sara Nanni), A-09-231-3 (GJ), die zweigeteilt stattfindet. Im ersten Schritt werden die modifizierten Übernahmen von A-09-231-2 und A-09-231-3 abgestimmt (Unterschied ist kursiv geschriebener Text). Der mehrheitlich entschiedene Text wird in einer zweiten Abstimmung als gesamter Text gegen den Text aus A-09-231 abgestimmt.

Antragstext

Von Zeile 230 bis 231 einfügen:

Teil der Verteidigungsausgaben verankert - jetzt muss die Bundesregierung liefern.

Die Bundesregierung steht auch in der Verantwortung, die Bevölkerung vor einem militärischen Angriff zu schützen und eine bestmögliche Vorbereitung auf einen möglichen Angriff zu gewährleisten. Dabei geht es neben der personellen Einsatzbereitschaft der Bundeswehr auch um den Zivilschutz.

Wir begrüßen die Bemühungen der Bundesregierung, die durch die Aussetzung der Wehrpflicht entstandene Lücke bei der Erfassung von Wehrpflichtigen durch die Wiederaufnahme verpflichtender Musterung junger Männer zu schließen. Darüber hinaus setzen wir klar auf Freiwilligkeit.

Die eingeschränkten Kapazitäten für die Ausbildung sollten für geeignete Freiwillige jeden Alters und Geschlechts optimal genutzt und ausgebaut werden. Wir wollen den Wehrdienst und Zivilschutz für eine breite Zielgruppe attraktiver machen und auch die Rahmenbedingungen von Freiwilligendiensten stärken - diese Aufgabe muss jetzt ernsthaft und mit Nachdruck angegangen werden. Auch bei Freiwilligendiensten muss sichergestellt werden, dass sie tatsächlich allen Menschen zugänglich sind. So steigern wir die gesamtstaatliche Resilienz, fördern den Zusammenhalt und können den benötigten personellen Aufwuchs schaffen. Um Zivilschutz und militärische Reserve strukturiert aufzubauen fordern wir die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für gesamtstaatliches Krisenmanagement, die die zivil und militärisch nutzbaren Kompetenzen von Freiwilligen abfragt und passende Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten vermittelt. Wir sind überzeugt: Die Menschen in Deutschland wollen sich und unsere Demokratie verteidigen. Der Staat ist nun in der Pflicht, ihnen die Gelegenheit zu geben, sich darauf persönlich und gemeinsam bestmöglich vorzubereiten.

Wir brauchen eine vertiefte gesamtgesellschaftliche Debatte über die Frage, wie wir angesichts der sich verändernden Bedrohungslage gesellschaftliche Resilienz dauerhaft sicherstellen können. Wir als Partei wollen uns in diese Debatte führend einbringen. Dabei ist für uns klar, dass die Perspektiven junger Menschen im Vordergrund stehen und dass alle Generationen ihren Beitrag leisten müssen. Mit diesem Ziel organisieren wir als Partei eine gemeinsame Debatte mit unserer Bundestagsfraktion und der GRÜNEN JUGEND. Unser Ziel ist ein ergebnisoffener Diskussionsprozess darüber, welche militärischen und zivilen Dienstformen - freiwillig, hybride und verpflichtende -
sowie weitere Formen gesellschaftlicher Mitwirkung zur Gesamtverteidigung und Resilienz beitragen können.


Schon jetzt besteht die rechtliche Möglichkeit zur Wiedereinsetzung der Wehrpflicht und darüber hinaus zur Ausrufung des Spannungs- und Verteidigungsfalles, genauso wie das im Grundgesetz verankerte Recht auf Kriegsdienstverweigerung - niemand kann gegen sein Gewissen zum Dienst an der Waffe gezwungen werden.

Initiator: Sara Nanni (KV Düsseldorf)

A-09-231-3: Für Frieden in Freiheit. Konsequent europäisch Handeln.

Procedure:

Abstimmung (Modifizierte Übernahme)

Zur Abstimmung stehen A-09-231 (Klemens Griesehop), A-09-231-2 (Sara Nanni), A-09-231-3 (GJ), die zweigeteilt stattfindet. Im ersten Schritt werden die modifizierten Übernahmen von A-09-231-2 und A-09-231-3 abgestimmt (Unterschied ist kursiv geschriebener Text). Der mehrheitlich entschiedene Text wird in einer zweiten Abstimmung als gesamter Text gegen den Text aus A-09-231 abgestimmt.

Antragstext

Von Zeile 230 bis 231 einfügen:

Teil der Verteidigungsausgaben verankert - jetzt muss die Bundesregierung liefern.

Die Bundesregierung steht auch in der Verantwortung, die Bevölkerung vor einem militärischen Angriff zu schützen und eine bestmögliche Vorbereitung auf einen möglichen Angriff zu gewährleisten. Dabei geht es neben der personellen Einsatzbereitschaft der Bundeswehr auch um den Zivilschutz.

Wir begrüßen die Bemühungen der Bundesregierung, die durch die Aussetzung der Wehrpflicht entstandene Lücke bei der Erfassung von jungen Männern zu schließen. Doch setzten wir sowohl in der Frage von Musterung als auch in allen weitergehenden Fragen klar auf Freiwilligkeit.

Die eingeschränkten Kapazitäten für die Ausbildung sollten für geeignete Freiwillige jeden Alters und Geschlechts optimal genutzt und ausgebaut werden. Wir wollen den Wehrdienst und Zivilschutz für eine breite Zielgruppe attraktiver machen und auch die Rahmenbedingungen von Freiwilligendiensten stärken - diese Aufgabe muss jetzt ernsthaft und mit Nachdruck angegangen werden. Auch bei Freiwilligendiensten muss sichergestellt werden, dass sie tatsächlich allen Menschen zugänglich sind. So steigern wir die gesamtstaatliche Resilienz, fördern den Zusammenhalt und können den benötigten personellen Aufwuchs schaffen. Um Zivilschutz und militärische Reserve strukturiert aufzubauen fordern wir die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für gesamtstaatliches Krisenmanagement, die die zivil und militärisch nutzbaren Kompetenzen von Freiwilligen abfragt und passende Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten vermittelt. Wir sind überzeugt: Die Menschen in Deutschland wollen sich und unsere Demokratie verteidigen. Der Staat ist nun in der Pflicht, ihnen die Gelegenheit zu geben, sich darauf persönlich und gemeinsam bestmöglich vorzubereiten.

Wir brauchen eine vertiefte gesamtgesellschaftliche Debatte über die Frage, wie wir angesichts der sich verändernden Bedrohungslage gesellschaftliche Resilienz dauerhaft sicherstellen können. Wir als Partei wollen uns in diese Debatte führend einbringen. Dabei ist für uns klar, dass die Perspektiven junger Menschen im Vordergrund stehen und dass alle Generationen ihren Beitrag leisten müssen. Mit diesem Ziel organisieren wir als Partei eine gemeinsame Debatte mit unserer Bundestagsfraktion und der GRÜNEN JUGEND. Unser Ziel ist ein ergebnisoffener Debattenprozess darüber, welche Formen gesellschaftlicher Mitwirkung zur Gesamtverteidigung und Resilienz beitragen können.

Schon jetzt besteht die rechtliche Möglichkeit zur Wiedereinsetzung der Wehrpflicht und darüber hinaus zur Ausrufung des Spannungs- und Verteidigungsfalles, genauso wie das im Grundgesetz verankerte Recht auf Kriegsdienstverweigerung - niemand kann gegen sein Gewissen zum Dienst an der Waffe gezwungen werden.

Initiator: Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND (dort beschlossen am: 06.11.2025)

A-09-364-6: Für Frieden in Freiheit. Konsequent europäisch Handeln.

Procedure:

Abstimmung (Modifizierte Übernahme)

Zur Abstimmung stehen die Anträge A-09-364-6 (Peter Heilrath) und A-09-364-7 (Lene Greve), die gegeneinander abgestimmt werden.

Antragstext

Von Zeile 364 bis 373:

Deutschland hat sich zurecht entschieden, sicherzustellen, dass keine Lieferungen von Waffen und Rüstungsgütern an Israel erfolgen, die völkerrechtswidrig eingesetzt werden könnten. Unbenommen davon muss Deutschland Israel bei der Verteidigung gegen Bedrohungen, vor allem durch den Iran und seine Stellvertreter weiter unterstützen, auch durch Lieferung von Waffen und Rüstungsgütern. Ob deutsche Waffen zur Selbstverteidigung oder zur Vertreibung der palästinensischen Zivilbevölkerung eingesetzt werden, ist nicht immer leicht zu überprüfen. Doch wenn wir unserer Verantwortung für die Sicherheit Israels und dem Völkerrecht gleichermaßen gerecht werden wollen, müssen wir diese Differenzierung leisten.Es ist geltendes Recht, dass grundsätzlich keine Lieferungen von Waffen und Rüstungsgütern erfolgen dürfen, wenn das eindeutige Risiko völkerrechtswidriger Verwendung besteht. Bündnis 90/Die Grünen fordern seit Jahren verlässliche Mechanismen der Endverbleibskontrolle gelieferter Waffen an alle Länder zwecks einer effizienten Umsetzung des Rechts. Das gilt auch für Israel. Gleichzeitig gehört zu unserer Verantwortung gegebenenfalls auch militärische Unterstützung für die Verteidigung Israels und seiner Bürger*innen vor Angriffen und Bedrohung durch Akteure wie das iranische Regime, die Hisbollah, die Huthi-Milizen, die Hamas und den Islamischen Dschihad zu gewähren. Ob deutsche Waffen zur Selbstverteidigung oder etwa zur Vertreibung der palästinensischen Zivilbevölkerung eingesetzt werden können, ist nicht immer leicht zu überprüfen. Doch wenn wir unserer Verantwortung für die Sicherheit Israels und dem Völkerrecht gleichermaßen gerecht werden wollen, müssen wir diese Differenzierung leisten. Vor diesem Hintergrund hat Deutschland sich zurecht entschieden, keine neuen Ausfuhrgenehmigungen für den Export von Waffen und Rüstungsgütern nach Israel zu erteilen, die im völkerrechtswidrigen Vorgehen in Gaza eingesetzt werden können. Zusicherungen zum völkerrechtskonformen Einsatz gelieferter Rüstungsgüter können das Verbot, tatsächlich völkerrechtswidrige Einsätze mit zu ermöglichen, niemals überragen. Die Entscheidung der Bundesregierung, die Exportbeschränkungen wieder aufzuheben ist angesichts der äußerst fragilen Waffenruhe und den Entwicklungen in der Westbank unangemessen. Angesichts der dokumentierten Verstöße gegen das Völkerrecht der israelischen Armee fordern wir, dass die Beschränkungen wieder eingesetzt werden und richten unser Augenmerk dabei neben Gaza auch auf Westbank und Golan. Die rechtlichen Verpflichtungen, die sich für Deutschland als Vertragsstaat des Waffenhandelsvertrages (ATT) und seinen nationalen Umsetzungsgesetzen ergeben, müssen eingehalten werden. Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden parlamentarischen Mitteln sicherstellen, dass die Bundesregierung diese Verpflichtungen strikt einhält und deren Umsetzung sowie die Einhaltung durch die israelische Regierung wirksam überprüft.

Initiator: Peter Heilrath (KV München)

A-09-364-7: Für Frieden in Freiheit. Konsequent europäisch Handeln.

Procedure:

Abstimmung

Zur Abstimmung stehen die Anträge A-09-364-6 (Peter Heilrath) und A-09-364-7 (Lene Greve), die gegeneinander abgestimmt werden.

Initiator: Lene Greve (KV Hamburg-Altona)

S-02 zu §14 Bundesversammlung (Neu-12), Antragskommentierung

Procedure:

Abstimmung (Abgelehnt)

Initiator: Philipp Schmagold (KV Plön)

S-03 zu § 9 EGP-Kongress

Procedure:

Abstimmung (Angenommen)

Initiator: Bundesvorstand (dort beschlossen am: 08.10.2025)

S-04 zu §14 Bundesversammlung (1) Delegierte / Grundmandat

Procedure:

Abstimmung

Abstimmung über S-04-010 (KV Anhalt-Bitterfeld) zur Identifizierung des Satzungsänderungsantrags (einfache Mehrheit). Anschließend Abstimmung über den finalen Änderungsantrag an die Satzung (2/3 Mehrheit). --> Antrag wurde auf der BDK an die Satzungskommission zur Klärung überwiesen.

Initiator: Bundesvorstand (dort beschlossen am: 08.10.2025)

S-04-010 zu §14 Bundesversammlung (1) Delegierte / Grundmandat

Procedure:

Abstimmung

Initiator: Kreisverband Anhalt-Bitterfeld (dort beschlossen am: 22.10.2025)

S-05 zu Anhang 2 zur Satzung, Schiedsgerichtsordnung

Procedure:

Abstimmung (Angenommen)

Initiator: Bundesvorstand (dort beschlossen am: 08.10.2025)

S-06 zu §14 Bundesversammlung (1) Delegierte / Grundmandat

Procedure:

Modifizierte Übernahme

Abstimmung über ModÜ S-06. Damit ist der S-06-004 erledigt. Außerdem Überweisung des Anliegens in die Satzungskommission. Hier soll es eine weitere Klärung hinsichtlich der Garantie der Mindestquotierung beim Einsatz der Ersatzdelegierten sowie der Kontrolle der Mindestquotierung geben.

Satzungstext

Von Zeile 2 bis 4:

Delegierten werden auf der Mitglieder- bzw. Delegiertenversammlung des Kreisverbandes gewählt. Die Kreisverbände werden aufgefordert,sind dafür verantwortlich bei dender Wahl und Entsendung der Delegierten die Mindestquotierung von Frauen zu wahren. Zur Ermittlung der

Initiator: Alina Zimmermann (KV Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg)

S-07 zu § 7 (3) Pflichten der Mitglieder, Ergänzung Mandatsträger*innenbeiträge

Procedure:

Abstimmung (Angenommen)

S-07: Der Bundesfinanzrat hat sich mit den Antragsteller*innen des S-07-003 auf einen gemeinsamen Text geeinigt, der als modifizierte Übernahme in S-07-003 hinterlegt ist. Dieser Text wird zur Abstimmung gestellt.

Initiator: Bundesfinanzrat (dort beschlossen am: 27.09.2025)

S-08 zu § 20 Bundesfinanzrat (2), Ergänzung Mandatsträger*innenbeiträge

Procedure:

Abstimmung (Angenommen)

Initiator: Bundesfinanzrat (dort beschlossen am: 27.09.2025)

S-11 zu § 32 Schlussbestimmung, (Neu 2) Ergänzung Sonderbeitragsordnung

Procedure:

Abstimmung (Angenommen)

Initiator: Bundesfinanzrat (dort beschlossen am: 27.09.2025)

S-12 zu § 20 Bundesfinanzrat (2), Ergänzung Rechnungsprüfer*innen

Procedure:

Abstimmung (Angenommen)

Initiator: Bundesfinanzrat (dort beschlossen am: 27.09.2025)

S-14 zu Anhang 3 zur Satzung, Geschäftsordnung der Bundesversammlungen §4 (1) Anträge

Procedure:

Abstimmung (Abgelehnt)

Initiator: Thomas Wolff (KV Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf)

S-15 zu Anhang 3 zur Satzung, Geschäftsordnung der Bundesversammlungen §4 (1) Anträge

Procedure:

Abstimmung (Abgelehnt)

Initiator: Thomas Wolff (KV Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf)

S-17 zu § 24 Ordnungsmaßnahmen (2) Ergänzung Ruhen der Mitgliedsrechte

Procedure:

Abstimmung (Angenommen)

Initiator: Bundesvorstand (dort beschlossen am: 14.10.2025)

S-18 zu Nach § 29 neuen § 30 "Strukturen gegen sexuelle Belästigung" einfügen

Procedure:

Abstimmung (Angenommen)

Initiator: Bundesdelegiertenkonferenz (dort beschlossen am: 30.11.2025)

S-18-03 zu Nach § 29 neuen § 30 "Strukturen gegen sexuelle Belästigung" einfügen

Procedure:

Abstimmung (Abgelehnt)

Initiator: KV Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg (dort beschlossen am: 03.11.2025)

S-20 zu §14 Bundesversammlung (Neu-11), einfache Sprache

Procedure:

Abstimmung über Modifizierte Übernahme im Vielfaltsstatut § 2 Abs. 3

In § 2 Abs. 3 Vielfaltsstatut wird als neuer Satz 2 eingefügt: "Insbesondere Anträge sollen beim Einreichen in einfacher Sprache zugänglich gemacht werden." Antrag entsprechend angenommen.

Initiator: Ronja Zierold (KV Mittelsachsen)

K-02: Lebenswerte Orte, lebendige Demokratie – Kommunen stärken, Zukunft sichern

Procedure:

Abstimmung

Initiator: Bundesvorstand (dort beschlossen am: 14.10.2025)

K-02-001: Lebenswerte Orte, lebendige Demokratie – Kommunen stärken, Zukunft sichern

Procedure:

Abstimmung

Die Anträge K-02-001 und K-02-042 werden in einer Abstimmung gemeinsam abgestimmt.

Initiator: Lene Greve (KV Hamburg-Altona)

K-02-042: Lebenswerte Orte, lebendige Demokratie – Kommunen stärken, Zukunft sichern

Procedure:

Abstimmung (Modifizierte Übernahme)

Die Anträge K-02-001 und K-02-042 werden in einer Abstimmung gemeinsam abgestimmt.

Initiator: Lene Eckardt